AGB
§ 1 – Geltungsbereich und Vertragsgegenstand
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Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB") gelten für sämtliche Verträge, Leistungen und Angebote von Ilias Moschos, IM Coaching & Training, Windmühlenstr. 83, 47800 Krefeld (nachfolgend „Coach" oder „Auftragnehmer"), gegenüber seinen Kunden, Klienten, Teilnehmern und Auftraggebern (nachfolgend „Auftraggeber" oder „Klient").
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Die AGB gelten insbesondere für folgende Leistungen:
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Personal Coaching
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Business Coaching
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Sportmentalcoaching und -training
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Systemisches Coaching
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Online Coaching (per Video, Telefon oder digitale Plattformen)
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Seminare, Trainings, Workshops und Vorträge
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Sonstige Beratungs- und Trainingsdienstleistungen
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Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende AGB des Auftraggebers werden nicht Vertragsbestandteil, selbst wenn der Coach ihnen nicht ausdrücklich widerspricht, es sei denn, der Coach stimmt ihrer Geltung ausdrücklich und schriftlich zu.
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Maßgebend ist stets die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültige Fassung dieser AGB. Individuelle Vereinbarungen mit dem Auftraggeber (einschließlich Nebenabreden, Ergänzungen und Änderungen) haben Vorrang vor diesen AGB, bedürfen aber der Schriftform.
§ 2 – Vertragsschluss und Angebot
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Die Darstellung der Leistungen auf der Website www.iliasmoschos.de sowie in Broschüren, Flyern und sonstigen Medien stellt kein verbindliches Angebot dar, sondern eine unverbindliche Aufforderung an den Auftraggeber, eine Leistung beim Coach anzufragen.
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Ein Vertrag kommt erst durch schriftliche Auftragsbestätigung (auch per E-Mail) durch den Coach oder durch konkludentes Handeln (z. B. Beginn der Leistungserbringung) zustande.
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Angebote des Coaches sind, sofern nicht anders angegeben, 30 Kalendertage ab Angebotsdatum gültig.
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Der Coach behält sich das Recht vor, Aufträge ohne Angabe von Gründen abzulehnen.
§ 3 – Leistungsumfang und Leistungsbeschreibung
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Art, Umfang und Inhalt der vertraglich geschuldeten Leistungen ergeben sich aus der individuellen Vereinbarung (Auftragsbestätigung, Coaching-Vertrag, Seminarausschreibung o. Ä.).
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Coaching ist keine Heilbehandlung, Therapie oder medizinische Beratung. Es ersetzt keinen Arzt, Psychotherapeuten, Heilpraktiker oder sonstigen Angehörigen eines Heilberufs. Der Coach weist ausdrücklich darauf hin, dass Coaching auf der eigenverantwortlichen Mitarbeit des Klienten basiert.
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Der Coach schuldet eine Dienstleistung, kein Werk und keinen Erfolg. Ein bestimmtes Ergebnis (z. B. Zielerreichung, Verhaltensänderung, sportlicher Erfolg) wird weder zugesichert noch garantiert.
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Der Coach behält sich vor, die konkreten Methoden, Techniken und Vorgehensweisen im Coaching- bzw. Trainingsprozess nach eigenem fachlichen Ermessen auszuwählen und gegebenenfalls anzupassen.
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Bei Seminaren, Workshops und Vorträgen behält sich der Coach inhaltliche und organisatorische Änderungen vor, soweit diese den Gesamtcharakter der Veranstaltung nicht wesentlich verändern. Referentenwechsel bleiben vorbehalten.
Wichtiger Hinweis: Der Coach erbringt ausschließlich Dienstleistungen im Sinne des § 611 BGB. Die Klärung, ob der Klient psychisch oder physisch zur Teilnahme an einem Coaching oder Seminar in der Lage ist, obliegt dem Klienten selbst. Bei Zweifeln wird empfohlen, vorab einen Arzt oder Therapeuten zu konsultieren.
§ 4 – Termine, Absage und Stornierung
4.1 Einzelcoaching-Sitzungen (Personal, Business, Sportmental, Systemisch, Online)
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Vereinbarte Coaching-Termine sind verbindlich.
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Eine kostenfreie Absage oder Verschiebung durch den Auftraggeber ist nur möglich, wenn sie mindestens 48 Stunden vor dem vereinbarten Termin in Textform (E-Mail, SMS, Messenger) beim Coach eingeht.
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Bei Absagen, die weniger als 48 Stunden vor dem Termin erfolgen, oder bei Nichterscheinen ohne Absage, wird das volle Honorar für die vereinbarte Sitzung in Rechnung gestellt. Dem Auftraggeber bleibt der Nachweis vorbehalten, dass dem Coach kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.
Der Coach ist berechtigt, Termine aus wichtigem Grund (z. B. Krankheit, höhere Gewalt) abzusagen. In diesem Fall werden Ersatztermine vereinbart; ein Honorar fällt nicht an.
4.2 Seminare, Trainings, Workshops und Vorträge
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Die Anmeldung zu Seminaren, Trainings, Workshops oder Vorträgen ist verbindlich und bedarf der Schriftform (auch per E-Mail).
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Eine kostenfreie Stornierung durch den Auftraggeber/Teilnehmer ist möglich bis 14 Kalendertage vor Veranstaltungsbeginn.
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Bei Stornierungen zwischen dem 13. und 7. Kalendertag vor Veranstaltungsbeginn werden 50 % der Teilnahmegebührberechnet.
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Bei Stornierungen ab dem 6. Kalendertag vor Veranstaltungsbeginn oder bei Nichterscheinen werden 100 % der Teilnahmegebühr fällig.
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Die Benennung eines Ersatzteilnehmers ist nach vorheriger Absprache möglich und befreit von der Stornierungsgebühr.
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Der Coach behält sich vor, Veranstaltungen bei zu geringer Teilnehmerzahl oder aus sonstigen wichtigen Gründen abzusagen. Bereits entrichtete Gebühren werden in diesem Fall vollständig erstattet. Weitergehende Ansprüche des Auftraggebers sind ausgeschlossen.
§ 5 – Honorare, Preise und Zahlungsbedingungen
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Es gelten die zum Zeitpunkt der Auftragsbestätigung vereinbarten Honorare und Preise. Alle genannten Preise verstehen sich als Nettopreise zuzüglich der jeweils geltenden gesetzlichen Umsatzsteuer, sofern nicht ausdrücklich anders angegeben.
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Das Honorar für Coaching-Sitzungen wird, sofern nicht anders vereinbart, pro Sitzung berechnet. Eine Sitzung umfasst in der Regel 60 Minuten, sofern nicht anders vereinbart.
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Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsstellung ohne Abzug zahlbar, sofern nicht abweichend vereinbart.
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Bei Zahlungsverzug ist der Coach berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe (§ 288 BGB) zu berechnen: 5 Prozentpunkte über dem Basiszinssatz bei Verbrauchern, 9 Prozentpunkte über dem Basiszinssatz bei Unternehmern. Die Geltendmachung eines weitergehenden Verzugsschadens bleibt vorbehalten.
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Reisekosten, Unterkunft, Verpflegung und sonstige Auslagen, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung anfallen, werden gesondert in Rechnung gestellt, sofern sie nicht im vereinbarten Honorar enthalten sind.
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Eine Aufrechnung durch den Auftraggeber ist nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen zulässig. Ein Zurückbehaltungsrecht kann der Auftraggeber nur geltend machen, soweit es auf demselben Vertragsverhältnis beruht.
§ 6 – Mitwirkungspflichten des Auftraggebers
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Der Auftraggeber verpflichtet sich, die für die Durchführung des Coachings oder Trainings erforderlichen Voraussetzungen rechtzeitig zu schaffen und den Coach über alle für die Leistungserbringung relevanten Umstände zu informieren.
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Bei In-House-Seminaren und Business Coachings stellt der Auftraggeber geeignete Räumlichkeiten und die erforderliche technische Ausstattung kostenfrei zur Verfügung.
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Bei Online-Coachings ist der Auftraggeber selbst dafür verantwortlich, dass eine stabile Internetverbindung, ein funktionierendes Endgerät mit Kamera und Mikrofon sowie ein störungsfreies Umfeld zur Verfügung stehen. Technische Störungen auf Seiten des Auftraggebers gehen nicht zulasten des Coaches.
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Kommt der Auftraggeber seinen Mitwirkungspflichten nicht oder nicht rechtzeitig nach, ist der Coach von seinen Leistungspflichten befreit, soweit diese hierdurch beeinträchtigt werden. Mehraufwände, die durch mangelhafte Mitwirkung entstehen, können gesondert berechnet werden.
§ 7 – Vertraulichkeit und Verschwiegenheit
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Der Coach verpflichtet sich, über alle ihm im Rahmen des Coachings oder Trainings anvertrauten oder bekannt gewordenen Informationen des Auftraggebers Stillschweigen zu bewahren. Diese Verschwiegenheitspflicht gilt über das Ende des Vertragsverhältnisses hinaus.
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Die Verschwiegenheitspflicht gilt nicht, soweit der Coach gesetzlich zur Offenlegung verpflichtet ist oder der Auftraggeber den Coach schriftlich von der Verschwiegenheitspflicht entbindet.
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Bei Business Coachings, die im Auftrag eines Unternehmens durchgeführt werden, werden Inhalte der Coaching-Sitzungen nichtan den Auftraggeber (Unternehmen/Führungskraft) weitergegeben, es sei denn, der Klient stimmt dem ausdrücklich zu.
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Auch der Auftraggeber verpflichtet sich, sämtliche ihm vom Coach überlassenen Unterlagen, Methoden, Konzepte und Materialien vertraulich zu behandeln und nicht an Dritte weiterzugeben.
§ 8 – Haftung und Haftungsbeschränkung
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Der Coach haftet nur für Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung des Coaches, seiner gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen.
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Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Coach nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht). In diesem Fall ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
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Die Haftung für mittelbare Schäden, Folgeschäden, entgangenen Gewinn und Vermögensschäden ist – soweit gesetzlich zulässig – ausgeschlossen.
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Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten nicht für:
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Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit;
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Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz;
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Fälle, in denen der Coach eine ausdrückliche Garantie übernommen hat.
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Der Auftraggeber ist für die Umsetzung der im Coaching erarbeiteten Erkenntnisse, Strategien und Empfehlungen eigenverantwortlich. Der Coach übernimmt keine Haftung für die Ergebnisse, die der Auftraggeber aus der Umsetzung erzielt oder nicht erzielt.
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Soweit die Haftung des Coaches ausgeschlossen oder beschränkt ist, gilt dies auch für die persönliche Haftung seiner Angestellten, Mitarbeiter, Vertreter und Erfüllungsgehilfen.
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Schadensersatzansprüche des Auftraggebers verjähren 12 Monate nach Entstehung des Anspruchs, soweit sie nicht auf vorsätzlichem Handeln beruhen. Die gesetzlichen Verjährungsfristen für Ansprüche nach Abs. 4 bleiben unberührt.
§ 9 – Urheberrecht und geistiges Eigentum
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Sämtliche vom Coach erstellten und im Rahmen von Coaching, Seminaren, Trainings, Workshops und Vorträgen verwendeten oder übergebenen Unterlagen, Konzepte, Präsentationen, Modelle, Methoden, Arbeitsblätter und sonstigen Materialien sind urheberrechtlich geschützt und verbleiben im alleinigen Eigentum des Coaches.
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Der Auftraggeber erhält ein einfaches, nicht übertragbares, nicht unterlizenzierbares Nutzungsrecht an den überlassenen Materialien ausschließlich für den persönlichen Gebrauch im Zusammenhang mit dem vereinbarten Coaching- bzw. Trainingszweck.
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Jede Vervielfältigung, Verbreitung, Bearbeitung, Veröffentlichung, Weitergabe an Dritte oder kommerzielle Nutzung der Materialien – auch auszugsweise – bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung des Coaches.
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Das Anfertigen von Ton- oder Videoaufnahmen während der Coaching-Sitzungen, Seminare, Trainings, Workshops oder Vorträge ist ohne vorherige schriftliche Zustimmung des Coaches untersagt.
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Bei Verstößen gegen die vorstehenden Regelungen ist der Coach berechtigt, eine angemessene Vertragsstrafe in Höhe des dreifachen üblichen Lizenzentgelts zu verlangen, unbeschadet weitergehender Schadensersatzansprüche.
§ 10 – Datenschutz
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Der Coach erhebt, verarbeitet und nutzt personenbezogene Daten des Auftraggebers ausschließlich im Rahmen der geltenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen, insbesondere der DSGVO und des BDSG.
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Nähere Informationen zur Datenverarbeitung entnehmen Sie der Datenschutzerklärung auf www.iliasmoschos.de/datenschutz.
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Der Auftraggeber willigt ein, dass der Coach seine Kontaktdaten (Name, E-Mail, Telefon) zum Zwecke der Vertragsdurchführung und Terminkoordination speichert und verarbeitet.
§ 11 – Vertragsdauer und Kündigung
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Einzelcoaching-Vereinbarungen gelten für die vereinbarte Anzahl an Sitzungen und enden mit deren Absolvierung, sofern keine abweichende Laufzeit vereinbart wurde.
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Bei laufenden Coaching-Paketen oder -Verträgen ist eine ordentliche Kündigung mit einer Frist von 4 Wochen zum Monatsendein Textform möglich.
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Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt für beide Parteien unberührt. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn:
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der Auftraggeber trotz Mahnung mit der Zahlung fälliger Beträge in Höhe von mindestens zwei Sitzungshonoraren in Verzug ist;
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eine Vertrauensbasis zwischen Coach und Klient nicht (mehr) gegeben ist;
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ein Beteiligter wesentliche Vertragspflichten nachhaltig verletzt.
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Bei Kündigung durch den Auftraggeber sind bereits erbrachte Leistungen sowie vereinbarte, nicht rechtzeitig stornierte Termine vollständig zu vergüten.
§ 12 – Höhere Gewalt
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Im Falle höherer Gewalt (z. B. Pandemie, Naturkatastrophen, behördliche Anordnungen, Streik, Krieg, terroristische Anschläge, IT-Ausfälle durch Cyberangriffe) ist der Coach von der Leistungspflicht befreit, solange und soweit die Leistungserbringung unmöglich oder unzumutbar ist.
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Der Coach wird den Auftraggeber unverzüglich über das Vorliegen höherer Gewalt informieren und sich um eine zeitnahe Nachholung oder Alternative (z. B. Online-Format) bemühen.
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Schadensersatzansprüche des Auftraggebers sind in Fällen höherer Gewalt ausgeschlossen.
§ 13 – Online-Coaching – Besondere Bestimmungen
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Für Online-Coachings gelten ergänzend folgende Bestimmungen:
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Der Coach nutzt für Online-Sitzungen geeignete und nach Möglichkeit verschlüsselte Video- und Kommunikationsplattformen. Der Coach übernimmt keine Haftung für Datensicherheit und Verfügbarkeit der eingesetzten Drittanbieter-Plattformen.
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Der Auftraggeber sorgt eigenverantwortlich dafür, dass Dritte den Inhalt der Online-Sitzung nicht mithören oder mitsehen können.
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Die Aufzeichnung von Online-Sitzungen durch den Auftraggeber ist ohne ausdrückliche schriftliche Einwilligung des Coaches untersagt.
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Sollte eine Online-Sitzung aufgrund technischer Störungen nicht durchgeführt werden können, bemühen sich die Parteien um einen zeitnahen Ersatztermin. Ein Honoraranspruch des Coaches entsteht nicht, wenn die Sitzung gar nicht stattfinden konnte; bei Teilunterbrechungen wird ein anteiliger Nachholtermin vereinbart.
§ 14 – Referenzen und Marketingnutzung
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Der Coach ist berechtigt, das bestehende Vertragsverhältnis und den Auftraggeber (sofern es sich um ein Unternehmen handelt) als Referenz zu benennen, es sei denn, der Auftraggeber widerspricht dem schriftlich.
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Die Verwendung von Feedback, Testimonials oder Erfahrungsberichten des Auftraggebers zu Marketingzwecken erfolgt nur nach vorheriger ausdrücklicher Zustimmung.
§ 15 – Widerrufsrecht für Verbraucher
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Ist der Auftraggeber Verbraucher im Sinne des § 13 BGB und wurde der Vertrag ausschließlich über Fernkommunikationsmittel (z. B. E-Mail, Telefon, Website) geschlossen, steht ihm ein gesetzliches Widerrufsrecht gemäß §§ 312g, 355 BGB zu.
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Widerrufsbelehrung: Sie haben das Recht, binnen 14 Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt 14 Tage ab dem Tag des Vertragsschlusses. Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns – Ilias Moschos, IM Coaching & Training, Windmühlenstr. 83, 47800 Krefeld, Tel.: +49 172 2639868, E-Mail: info@iliasmoschos.de – mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. Brief, E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren.
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Zur Wahrung der Widerrufsfrist genügt die rechtzeitige Absendung der Widerrufserklärung.
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Folgen des Widerrufs: Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, unverzüglich und spätestens binnen 14 Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf bei uns eingegangen ist.
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Das Widerrufsrecht erlischt vorzeitig, wenn der Coach mit der Ausführung der Dienstleistung begonnen hat, nachdem der Auftraggeber dazu seine ausdrückliche Zustimmung gegeben und gleichzeitig seine Kenntnis davon bestätigt hat, dass er sein Widerrufsrecht bei vollständiger Vertragserfüllung verliert (§ 356 Abs. 4 BGB).
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Hat der Auftraggeber verlangt, dass die Dienstleistungen während der Widerrufsfrist beginnen sollen, so hat er dem Coach einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zum Zeitpunkt des Widerrufs bereits erbrachten Dienstleistungen entspricht.
§ 16 – Abtretungs- und Aufrechnungsverbot
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Die Abtretung von Ansprüchen des Auftraggebers aus dem Vertragsverhältnis an Dritte ist nur mit vorheriger schriftlicher Zustimmung des Coaches zulässig.
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Der Auftraggeber kann gegenüber Forderungen des Coaches nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Gegenforderungen aufrechnen.
§ 17 – Streitbeilegung
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Der Coach ist weder bereit noch verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
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Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit: https://ec.europa.eu/consumers/odr.
§ 18 – Gerichtsstand und anwendbares Recht
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Es gilt ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).
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Ist der Auftraggeber Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis Krefeld.
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Gleiches gilt, wenn der Auftraggeber keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland hat oder Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt zum Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt sind.
§ 19 – Schriftformerfordernis
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Änderungen, Ergänzungen und Nebenabreden zu diesen AGB sowie zu Einzelverträgen bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform. Dies gilt auch für die Abbedingung dieses Schriftformerfordernisses.
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Die Schriftform wird auch durch E-Mail gewahrt, sofern die E-Mail dem jeweiligen Vertragspartner zugeht.
§ 20 – Salvatorische Klausel
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Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon unberührt.
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An die Stelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung tritt diejenige wirksame und durchführbare Bestimmung, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt. Die vorstehende Regelung gilt entsprechend für den Fall, dass sich diese AGB als lückenhaft erweisen.
